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Spazieren gehen: Wie gesund ist es wirklich?

Warum der unterschätzte Spaziergang zu den besten Dingen gehört, die du für Körper und Kopf tun kannst – ganz ohne Sportklamotten.

4 Min. LesezeitRUNCLASH MagazinFür alle, die rausgehen

Person spaziert entspannt auf einem Küstenweg
Kein Training, kein Plan, keine Ausrüstung – und trotzdem wirksam.

„Ich war nur spazieren." Klingt nach Pause, nach Nichtstun, nach „eigentlich müsste ich ja was Richtiges machen". Und genau dieser Gedanke ist einer der größten Irrtümer, wenn es um Bewegung geht.

Denn Spazierengehen ist alles andere als Nichtstun. Es ist – ganz unaufgeregt – eine der wirksamsten Sachen, die du für Körper und Kopf tun kannst. Ohne Sportklamotten, ohne Anmeldung, ohne Vorbereitung.

Die Frage ist also nicht, ob Spazieren gehen gesund ist. Sondern: wie gesund wirklich – und warum wir es trotzdem viel zu selten tun.

Spazieren gehen wird unterschätzt – völlig zu Unrecht

Wir haben uns angewöhnt zu glauben, dass nur zählt, was anstrengt. Schweiß, Puls am Anschlag, hinterher kaputt auf dem Boden liegen. Alles darunter? „Bringt ja eh nichts."

Stimmt nur leider nicht.

Dein Körper unterscheidet nicht zwischen „richtigem Sport" und „nur einem Spaziergang".

Er reagiert einfach auf Bewegung. Und regelmäßiges, entspanntes Gehen bringt erstaunlich viel von dem, wofür andere ins Fitnessstudio gehen – nur eben ohne Mitgliedsbeitrag und ohne den inneren Termindruck.

Was ein täglicher Spaziergang wirklich bewirkt

Nichts davon passiert über Nacht. Aber alles davon passiert, wenn du regelmäßig losgehst – ohne dass du etwas dafür planen müsstest.

Herz und Kreislauf

Regelmäßiges Gehen wirkt sich günstig auf den Blutdruck aus und hält den Kreislauf in Bewegung – einer der am besten belegten Effekte überhaupt.

Blutzucker nach dem Essen

Schon ein kurzer Spaziergang nach der Mahlzeit hilft dem Körper, den Zucker besser zu verarbeiten. Der Verdauungsspaziergang ist also kein alter Spruch, sondern ziemlich clever.

Der Kopf wird frei

Gehen baut Anspannung ab und hebt die Stimmung. Festgefahren am Schreibtisch? Eine Runde um den Block wirkt oft besser als die dritte Tasse Kaffee.

Schonend für die Gelenke

Gehen belastet weniger als Laufen – gut, wenn dein Körper hohe Belastung gerade nicht mag oder du nach einer Pause wieder einsteigst.

Besserer Schlaf

Wer sich tagsüber an der frischen Luft bewegt, schläft abends meist leichter ein. Besonders, wenn die Runde vor dem Dunkelwerden liegt.

Der Alltag wird leichter

Treppen, Einkäufe, der Weg zum Bahnhof. Wer regelmäßig geht, merkt es zuerst an den Dingen, die er nebenbei erledigt – nicht auf der Waage.

Wichtig dabei: Das gilt fürs regelmäßige Gehen, nicht für die eine große Runde am Sonntag. Fünfmal zwanzig Minuten bringen mehr als einmal zwei Stunden – und lassen sich deutlich leichter unterbringen.

Und wie viel ist genug? Weniger, als du denkst

Jetzt die gute Nachricht für alle, die schon bei „10.000 Schritte" innerlich abwinken: Diese Zahl ist kein medizinischer Wert.

10.000SCHRITTE

Die Zahl stammt nicht aus der Forschung, sondern aus dem Namen eines japanischen Schrittzählers von 1965 – „Manpo-kei", übersetzt etwa „10.000-Schritte-Messer". Sie war ein Produktname, kein Studienergebnis.

Untersuchungen zeigen, dass schon deutlich weniger Schritte am Tag einen messbaren Unterschied machen. Du brauchst also keine Marke zu knacken. Du gehst einfach öfter los.

Zwanzig Minuten zählen Die Runde um den Block zählt Der Umweg zum Bäcker zählt

Der wahre Grund, warum wir trotzdem nicht gehen

Wenn Spazieren so einfach und so wirksam ist – warum machen wir es dann nicht ständig?

Weil „spazieren, weil es gesund ist" ungefähr so spannend klingt wie „früher ins Bett gehen". Es ist vernünftig. Und vernünftig ist selten der Grund, der dich tatsächlich von der Couch holt. Es fehlt der Reiz, das Ziel, das kleine bisschen Kribbeln.

Genau da kann man ein bisschen tricksen.

Mach aus deiner Runde ein Spiel

Stell dir vor, jede Straße in deiner Nachbarschaft wäre ein Feld, das du dir holen kannst. Plötzlich hat dein Spaziergang ein Ziel.

„Das Stück am Park gehört mir noch nicht – das hole ich mir jetzt."

In eigener Sache

Genau so funktioniert RUNCLASH

Deine Umgebung ist in lauter kleine Sechsecke aufgeteilt, und jedes Feld, durch das du gehst, leuchtet danach in deiner Farbe. Aus „ich sollte mal raus" wird „das eine Feld hole ich mir noch".

Du sammelst Punkte für jeden Meter, siehst deine Farbe auf der Karte wachsen – und gehst plötzlich den Umweg, den du sonst nie gegangen wärst.

Gehen zählt wie Laufen Kein Tempo-Ziel

Ausdrücklich auch fürs gemütliche Gehen: RUNCLASH ist nicht nur etwas fürs Laufen. Spazieren zählt genauso viel. Kostenlos spielbar. Die App ist noch nicht im Store; sobald es losgeht, sagen wir Bescheid.

So funktioniert’s im Detail →
RUNCLASH-Karte: die Umgebung in Sechsecke aufgeteilt, erlaufene Felder leuchten orange
Jede Runde ein Stück mehr Farbe auf der Karte.

Fang heute an – mit der Runde um den Block

Du brauchst keinen Plan, keine Ausrüstung und keine 10.000 Schritte. Du brauchst nur die Tür und ein bisschen Neugier. Geh heute einmal um den Block. Morgen vielleicht zweimal.

Spazieren gehen wirkt nämlich gerade deshalb so gut, weil du dranbleibst – und das bringt mehr als jedes harte Training, das nach zwei Wochen in der Ecke liegt.

Also: Schuhe an.

Laufen oder spazieren – beides zählt

Mach deinen Spaziergang zum Spielzug.

Für jeden Meter Punkte, für jedes Feld Farbe auf der Karte. RUNCLASH ist noch nicht im Store; sobald es losgeht, sagen wir Bescheid.

Kostenlos spielbar · Ohne Pay-to-win · Bald für iOS & Android